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Dr. Franz Josef Dalquen 05.08.2011, 11:08

Herzlichen Glückwunsch für die große Ehrung auch an die beteiligten Schüler!

Ihr F.J.Dalquen

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Dr.Dieter Münker, Vors.Deutsch-Israelische Gesellschaft Augsburg-Schwaben 05.08.2011, 11:08

Großes Kompliment an alle Beteiligten! Eine phantastische pädagogische Leistung des Geschichtslehrers und ein Beweis dafür, wie interessiert junge Menschen sind, in die schändliche deutsche Geschichte der NS-Zeit einzudringen, wenn man der Geschichte ein Gesicht und der heutigen Jugend ein Ziel gibt. Ein Vorbild für andere Schulen.

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Dr. Joachim Gauck (www.gegen-vergessen.de) 03.08.2011, 18:08

„Die heutige Jugend interessiert sich nicht für Geschichte“.

Wenn ich diesen Satz das nächste Mal höre, wahrscheinlich aus dem Mund eines Menschen meines fortgeschrittenen Alters, dann werde ich ihn freundlich aber bestimmt auf die Schülerinnen und Schüler des Paul-Klee-Gymnasiums hinweisen.

Angeregt durch ein Zeitzeugengespräch mit dem KZ-Überlebenden Mietek Pemper, recherchierten sie zusammen mit ihrem Geschichtslehrer Dr.Bernhard Lehmann in ihrer Freizeit die Hintergründe der Rettungsaktion Oskar Schindlers, die ohne Mietek Pemper unmöglich gewesen wäre. Aus Neugier und Interesse haben sie zwei Jahre lang Bücher gewälzt, in Archiven Dokumente und Fotos gesichtet und Texte geschrieben.

Entstanden ist ein Internetarchiv, das nun, nach dem Tod Mietek Pempers im Juni 2011, zugleich auch eine Art virtuelle Erinnerungsstätte geworden ist.

Ich bedanke mich an dieser Stelle für dieses großartige Engagement und wünsche mir, dass diesem Beispiel viele folgen werden.

Dr. h.c. Joachim Gauck, Vorsitzender von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V

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Josh Fiedler 30.07.2011, 16:07

Ich bin sehr dankbar, ihn vor vielen, vielen Jahren nach einem Vortrag kennengelernt zu haben, ein wunderbares Wesen, oder besser, wie H.M. Broder es in einer Kolumne ausdrückte, "A Mensch".
.
R.I.P., Mietek Pemper, schlaf gut, und Verzeihung für meine vielen, größenwahnsinnigen und tollwütigen Vorfahren, einschließlich meiner mitlaufenden Großeltern.

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Vincent Rath 14.07.2011, 19:07

Im Gedenken an Mietek Pemper.
Ein Großer ist von uns gegangen.
Ich durfte Ihn kennenlernen und er hat mich im Herzen berührt...
Laßt uns sein Werk fortführen.

Voller Dank für sein Wirken,
Vincent Rath
Augsburg

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Dorothea Gmeiner-Jahn 13.06.2011, 23:06

Ein herzensguter Mensch wird nun in unserem Andenken weiterleben. Mein Gespräch mit Herrn Pemper vor einigen Jahren ist mir in unvergesslicher Erinnerung und hat mich tief berührt. - Könnte man bitte auf der Startseite bei der Anzeige einen Davidstern hinzufügen?
In Trauer
Dorothea Gmeiner-Jahn

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Viktoria Hertling 10.06.2011, 13:06

Zum Tode von Mietek Pemper (24. März 1920 – 7. Juni 2011)

Mit Mietek Pemper haben wir einen Menschenfreund verloren, der sich Zeit seines Lebens -- selbst unter Lebensgefahr im Krakauer Ghetto und später im Konzentrationslager Płaszów -- mutig für das Wohlergehen und die Rettung anderer eingesetzt hat. Einer breiten Öffentlichkeit wurde Pemper aus dem Film Schindler Liste von Steven Spielberg bekannt.
Vor genau zehn Jahren, im Juni 2001, hatte ich die große Ehre, Mietek Pemper in Augsburg persönlich zu treffen. Aus dem ursprünglich nur für einen Nachmittag geplanten Gespräch wurde ein bis in die späte Nacht hineinreichender Dialog -- gipfelnd in dem Vorschlag, ein Buch über seine zusammen mit Oskar Schindler durchgeführte einmalige Rettungsaktion zu schreiben. Als Der rettende Weg. Schindler Liste. Die wahre Geschichte wurde das Buch im Jahr 2005 Wirklichkeit.
Bei meinen weiteren Zusammenkünften mit Mietek Pemper in Augsburg—stets verbunden mit einem ausführlichen Essen in einem guten Restaurant—lernte ich Mietek Pemper auch als einen liebendeswürdigen und äußerst humorvollen Menschen kennen. Ebenso unvergessen sind mir die fast täglichen langen Telefonate in den letzten Monaten vor der Fertigstellung des Buches zwischen Augsburg und den USA, wo ich damals im Hochschuldienst tätig war. Ohne Mietek Pempers aktive Teilnahme und seine klugen Verbesserungsvorschläge am Manuskript wäre das Buch, das inzwischen in mehreren Übersetzungen vorliegt, nicht zustande gekommen.
Mietek Pempers außergewöhnliche Geschichte vom mutigen Handeln in der Hölle der Menschenvernichtung, sein Engagement nach 1945 als Zeuge bei Prozessen mehrerer Naziverbrecher, seine Zusammenarbeit seit den 1990er Jahren mit Universitäten und Stiftungen, vor allem aber seine intensiven Gespräche mit Schülerinnen und Schülern haben dazu beigetragen, Jugendliche menschlich und politisch im Sinne einer profunden Humanität zu sensibilisieren.

Prof. Dr. Viktoria Hertling (Berlin)

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Harm Karst Johannes Breman 09.06.2011, 18:06

Sehr geehrte Herrn,


Mein Vater hat waehrend des Zweiten Weltkriegs 2 Jaher Zwangsarbeit machen muessen in Christianstadt(Krzystkowice,Polen)fuer die Dynamit Aktien Gesellschaft.
Bei diesem moechte Ich Sie sehr gerne bitten mir zu informieren,ob jemand mir weitere Auskuenfte geben kann ueber Zwamgsarbeit waehrend des Zweiten Weltkriegs in Christianstadt(Krzystkowice,Polen)fuer die Dynamit Aktien Gesellschaft.
Im voraus sehr vielen Dank.

Hochachtungsvoll,

H K J Breman(Harry)
Timorstraat 70
8022NE Zwolle
Hoplland

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